3. Förderung aus Bundesmitteln

Integrationskurse für Asylbewerber und Geduldete

Seit November 2015 können folgende Personen einen Antrag auf Zulassung zu einem Integrationskurs (Sprach- und Orientierungskurs) stellen und nach erfolgreicher Antragstellung an einem Integrationskurs teilnehmen:

  • Asylbewerber (Personen mit Aufenthaltsgestattung) und einer guten Bleibeperspektive
    (zurzeit aus Eritrea, Irak, Iran, Syrien oder Somalia),
  • Geduldete mit Duldung nach § 60 a Abs. 2 Satz 3 AufenthG sowie
  • Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG.

Wenn der/die AntragstellerIn die Zulassung zum Integrationskurs (Berechtigungsschein) vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erhalten hat, kann sie/er sich einen Integrationskursträger aussuchen. Einen Integrationskursträger in Wohnortsnähe kann man mit Hilfe der Suchmaschine WebGIS finden. Das gesamte Angebot an Kursen und freien Plätzen kann über die Plattform KURSNET eingesehen werden.

Weitere Informationen zu den Integrationskursen erhalten Sie auf der Homepage des Bundesamtes hier.

Berufsbezogene Deutschsprachförderung (DeuFöV)

Die Verordnung über die berufsbezogene Deutschsprachförderung (DeuFöV) g emäß § 45a Aufenthaltsgesetz (AufenthG) ist am 1. Juli 2016 in Kraft getreten. Die Durchführung der berufsbezogenen Deutschsprachförderung ist Aufgabe des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Sie baut unmittelbar auf den Integrationskursen auf. In den Integrationskursen lernen Zugewanderte die deutsche Alltagssprache. In daran anschließenden berufsbezogenen Sprach- und Weiterqualifizierungsmodulen werden arbeitssuchende Migranten und Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Wer an den Modulen der nationalen berufsbezogenen Deutschsprachförderung teilnimmt, entscheiden die Arbeitsagenturen und Jobcenter.

Weitere Informationen zu den berufsbezogenen Deutschsprachförderung erhalten Sie auf der Homepage des Bundesamtes hier.